Im Internet Casino wäre solch ein Verdacht nicht aufgekommen
5 Aug 2008
Der Verband verschärft somit seine Linie: Striktes Wettverbot auf eigene Spiele für alle Profitennisspieler. Die Geschichte zeigt, dass der Verband des weißen Sportes seit langem ein wenig paranoid erscheint. Kürzlich vor dem wichtigen Wimbledon-Turnier, hat er sogar eine Kommission ins Leben gerufen, die investigativ vorgehen und Mitglieder vorladen kann. Wie dem auch sei, auf den Internet Casino Seiten war von einem getürkten Spiel nichts zu sehen.
Der Verdacht erhärtete sich, als der auf de Weltrangliste hoch platzierte Nikolay Davydenko sich in gegen sehr tiefgerankten Spielern, wie der erste Tennisspieler gebährte. Bälle, die das Netz hätten passieren müssten, blieben dort hängen; die Beine schienen auf einmal Müde, wobei stets beteuert wurde Davydenko befinde sich in exzellenter Verfassung. Somit lies seine Platzperformance den Verdacht aufkommen, dass das Spiel von der einen oder anderen Seite gekauft gewesen sein könnte. Weder dem besseren Herrn mit der auf einmal so schwachen Vorhand, noch seinem Gegner, mit der in der Tat schwachen Vorhand konnte was nachgewiesen werden.
Cermak wurde für zehn Wochen suspendiert und mit einer Geldstrafe von 15,000 US-Dollar belegt. Mertinak wurde nur für zwei Wochen vom Rasen verwiesen und mit leidlichen 3,000 $ bestraft. Die Verdachtsmomente beruhen auf Vorfälle vom Herbst 2006 und zeigen, wie aggressiv und zielstrebend der die Inspektoren des Dachverbands gegen jeden vermeintlichen Wettbetrug vorgehen wird.
Man kann davon ausgehen, dass jedes zukünftiges Fehlverhalten wesentlich strikter geahndet und noch schärfer bestraft wird.
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