Chinas restriktive Kasino-Politik hält Multi Ho nicht zurück
22 Jul 2008
Die Anzahl der Kasinos hat sich mehr als verdoppelt und beträgt nun 29. Dies, da das Monopol des chinesischen Unternehmers aus Hong-Kong Stanley Ho 2003 endete und die chinesische neue Spiellizenzen verteilt hat. Auch besuchten mehr als 30 Millionen Besucher die ehemalige portugiesische Kolonie, was zu ernsten Engpässen in der Infrastruktur geführt hat. Auch hatte dies massiven Einfluss auf viele Arbeitnehmer und der Inflation in Macau. All dies reif wiederum die mächtige Partei auf den Plan, die sich gegen eine weitere Lizensierung ausgesprochen hat und die weiteren angehen möchte.
Die Wetteinnahmen von Macaus Kasinos sind 2007 um 50 Prozent gestiegen und sollen sich dieses Jahr um weitere 70 Prozent erhöhen, gab Hos Sohn, Lawrence, bekannt. Ho ist Chef von Melco Crown Entertainment. Die Firma ist ein Jointventure von Ho Junior und dem drittreichsten Mann Australiens, James Packer, der für seine robuste Gangart bekannt ist.
Die Verdopplung der Kasinos hat eine erhöhte Nachfrage an qualifizierten Arbeitskräften nach sich gezogen, die jedoch aus der gleichgroß gebliebenen Bevölkerung gewonnen werden musste. Dies führte wiederum zu einer negativen Gehaltsspirale, was der Exenklave wiederum eine zweistellige Inflationsrate ins Haus brachte. Auch sind Infrastrukturen bei weitem nicht dafür ausgelegt Touristen weder in dieser Anzahl ein-, noch auszufliegen – von den Transportschwierigkeiten in der Stadt ganz zu schweigen.
Die chinesischen Provinzen, aus denen rund 60 Prozent der Touristen kommen, haben bereits begonnen, die Zahlen zu regulieren: Die kommunistische Mutterpartei erlaubt nur einen Besuch pro Monat. Auch werden in absehbarer Zukunft keine neuen Kasino-Lizenzen mehr vergeben. Ebenso gehandhabt werden die Anzahl der Spieltische, als auch die der Slotmaschinen.
Verwandte Nachchrichtenartikel: